Neues Produkt, neue Kunden … alles neu, oder?

Warum Messen aller Digitalisierung zum Trotz immer noch nicht aus der Zeit gefallen sind

Stellt euch vor, ihr habt die Idee zu einem Produkt, für das ihr Kunden finden wollt. Zunächst ist unter Umständen neu, dass ihr – wie ich es gern in Anlehnung an unseren AGD-Kollegen Andreas Jacobs nenne – »auf eigene Gefahr« arbeitet oder euch Herzenswerken widmet. Das heißt, es gibt keine konkrete Anfrage, keinen konkreten Auftrag, den es zu erfüllen gilt. Nein, es gibt das fertige Konzept eines Produktes, für das ihr Abnehmer finden wollt. „Neues Produkt, neue Kunden … alles neu, oder?“ weiterlesen

Zufriedene Kunden? Kein Problem!

Skulptur-Auge-Moos-Flechten

Was Designer*innen von der Ehe oder Lebenspartnerschaften lernen können

Ehe oder Lebenspartnerschaften sind meist auf lange Zeit angelegte Verbindungen. Sie sollten auf Vertrauen und beidseitiger Verantwortung füreinander basieren. Auch die Beziehung von Designern mit ihren Kunden sollte so einer Zugewinngemeinschaft gleichen. Uns Designern in Deutschland ist die Polygamie erlaubt.

Erfolgreiche Beziehungen machen Arbeit. Nur dass Frau oder Mann jeden Tag neben demselben Partner wach wird, ist noch kein Indiz für eine gute Beziehung. Jeder sollte mit der Beziehung mindestens zufrieden sein, wenn nicht sogar glücklich. „Zufriedene Kunden? Kein Problem!“ weiterlesen

Lassen wir doch unsere Kunden für uns arbeiten … oder?

Im Blogbeitrag »Unsicherheit auf allen Ebenen« ging es um die Frage, wie damit umzugehen sein, wenn der Kunde selbst gestalten will, wir erinnern uns. Auf sieben Fragen gab es sieben Antworten, die sich zusammenfassen lassen in der Ermutigung, das eigene Geschäftsmodell auf derlei Kundenwünsche auszurichten. Was jedoch heißt es, wenn wir unsere Kundinnen von uns aus in unsere Arbeit integrieren möchten, weil wir so eine höhere Kundenbindung, größere Kundenzufriedenheit und größere Preisbereitschaft erwarten können?

Kundenintegration zur Kundenbindung

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Unsicherheit auf allen Ebenen

»Meine Designprojekte werden immer komplexer, meine Kunden immer anspruchsvoller. Das freut mich, aber was kann ich tun, um das Richtige für sie zu tun?«

Was heißt komplexer, anspruchsvoller und das Richtige tun?

Die Frage etwas umformuliert lautet: Was kann ich für meine Kunden tun damit sie Erfolg haben?

Die Antwort lautet: Gestalte dein Geschäftsmodell aus der Perspektive deiner Auftraggeber und ihrer Kunden, beschreibe es und entwickle ein Narrativ dazu.

»Ich bin Designer«, ist in der heutigen Zeit keine gültige Erzählung mehr. „Unsicherheit auf allen Ebenen“ weiterlesen

… für unser finanzielles Überleben

Limes – keine Grenzen überschreiten

Während des Webinars Modul 3: Nachhaltigkeit im Design

erreichte uns folgende Frage von Jen Fritsch / Gestaltung mit Haltung aus Frankfurt am Main:

»Wir leben in Deutschland in einer Überflussgesellschaft. Im Design geht es ja — in der traditionellen Interpretation — per se darum, etwas zu ERSCHAFFEN, das konsumiert wird. Ich gelange jedoch immer mehr zur Erkenntnis, dass es in einem ganzheitlich gedachten, nachhaltigen Lebensstil darum geht, auch NICHT zu produzieren, wenn etwas nicht notwendig ist. Oder: Bedarf weniger Konsum nicht auch weniger Produktion? „… für unser finanzielles Überleben“ weiterlesen