Warum hast du das nicht gleich gesagt?

Amerika nicht in Amerika

Über das schwierige Verhältnis von Gesagtem, Gemeintem, Gehörtem und Verstandenem in der Kundenkommunikation

Neulich suchte eines unserer Mitglieder in der AGD-Beratung Unterstützung in folgender Angelegenheit: Der Ratsuchende hatte das Corporate Design seines Kunden (mittelständisches Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern) überarbeitet, und nun bittet die Marketingleiterin um ein Roll Up mit dem neuen Logo und einem Satz darauf, verbunden mit der Frage, was das denn kosten würde. Der Designer daraufhin: »Was für ein Satz soll es denn sein? Eine Headline, eine Subheadline, ein Claim…?« Damit hatte er gewissermaßen schon verloren, weil er nicht davon ausgehen durfte, dass der Marketingleiterin die Unterschiede geläufig sind. „Warum hast du das nicht gleich gesagt?“ weiterlesen

Diagnose: Mangelnde Gestaltung

Design macht Business: Value Proposion Design

Nachbetrachtungen zum Workshop Designmanagement an der Bauhaus-Universität Weimar

An der Bauhaus-Universität Weimar gibt es im Wintersemester 2018/19 ein Seminar mit dem wohlklingenden wie vielversprechenden Namen »Ästhetik der heilsamen Orte«. Dabei geht es um nicht weniger als die Frage, wie gutes Design den Heilungsprozess bei Patienten positiv beeinflussen kann. „Diagnose: Mangelnde Gestaltung“ weiterlesen

Auftraggeber erfolgreich navigieren: die Customer Journey

Touch point

Viel ist unter anderem auf diesem Blog die Rede von Kundenbindung, Kundengewinnung, Kundensegmentierung und wie wichtig dies alles ist, wenn sich eine Leistung so ausweitet und ausdifferenziert wie Design. Es muss systematisch stattfinden, kontinuierlich sein, um mit Design wirtschaftlichen Erfolg haben zu können. Die Vielfalt der Möglichkeiten, sich mit den Themen zu beschäftigen, scheint groß. Das wollen wir zum Anlass nehmen, einen Blick auf ein Konzept zu werfen, das all dies einerseits sinnvoll und systematisch zusammenfasst. Andererseits bietet es eine gute Orientierung für die eigenen Aktivitäten beim Kundenbeziehungsmanagement: die Customer Journey.

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Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Zimmer belegt

Klassischerweise meint der Spruch, dass wir das Potenzial einer angestrebten Partnerschaft oder gar Ehe überprüfen sollen, bevor wir sie eingehen und früher oder später drohen zu bereuen. Hier jedoch ist es das Plädoyer dafür, bestehende Kundenbeziehungen regelmäßig und systematisch zu beobachten, zu überprüfen, zu pflegen und als wichtigen Quell für die Suche nach neuen Kunden zu verstehen und zu nutzen. „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ weiterlesen

Neues Produkt, neue Kunden … alles neu, oder?

Warum Messen aller Digitalisierung zum Trotz immer noch nicht aus der Zeit gefallen sind

Stellt euch vor, ihr habt die Idee zu einem Produkt, für das ihr Kunden finden wollt. Zunächst ist unter Umständen neu, dass ihr – wie ich es gern in Anlehnung an unseren AGD-Kollegen Andreas Jacobs nenne – »auf eigene Gefahr« arbeitet oder euch Herzenswerken widmet. Das heißt, es gibt keine konkrete Anfrage, keinen konkreten Auftrag, den es zu erfüllen gilt. Nein, es gibt das fertige Konzept eines Produktes, für das ihr Abnehmer finden wollt. „Neues Produkt, neue Kunden … alles neu, oder?“ weiterlesen

Lassen wir doch unsere Kunden für uns arbeiten … oder?

Im Blogbeitrag »Unsicherheit auf allen Ebenen« ging es um die Frage, wie damit umzugehen sein, wenn der Kunde selbst gestalten will, wir erinnern uns. Auf sieben Fragen gab es sieben Antworten, die sich zusammenfassen lassen in der Ermutigung, das eigene Geschäftsmodell auf derlei Kundenwünsche auszurichten. Was jedoch heißt es, wenn wir unsere Kundinnen von uns aus in unsere Arbeit integrieren möchten, weil wir so eine höhere Kundenbindung, größere Kundenzufriedenheit und größere Preisbereitschaft erwarten können?

Kundenintegration zur Kundenbindung

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